Transformation für eine flexible Zukunft
Der dreiseitig grenzständige Gewerbebau in der Freiburgerstraße wurde hinsichtlich seines Entwicklungspotenzials analysiert und in mehreren Phasen zukunftsorientiert umgebaut. Ziel war es, den Bestand funktional und gestalterisch aufzuwerten und zugleich flexibel für unterschiedliche Nutzungen wie Büro, Schulung oder Gewerbe nutzbar zu machen.
Eine klar gegliederte Grundrissstruktur ermöglicht die Aufnahme verschiedener Nutzungseinheiten und schafft langfristige Anpassungsfähigkeit. Dabei wurden insbesondere Erschließung, Tageslicht, natürliche Belüftung und Brandschutz optimiert.
Ein neuer Innenhof bringt Tageslicht und Frischluft in ehemals innenliegende, fensterlose Bereiche. Der gezielte Einschnitt in die ehemalige Lagerhalle verbessert nicht nur die Arbeitsqualität, sondern schafft zugleich einen kommunikativen Mittelpunkt.
Eine außenliegende Fluchttreppe ergänzt die vertikale Erschließung, während ein neuer Aufzug die vollständige Barrierefreiheit sicherstellt. Die energetische Sanierung der Gebäudehülle erfolgte schrittweise nach dem Prinzip „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ – ressourcenschonend und mit Respekt vor dem Bestand.
Auch äußerlich wurde der Bau behutsam weiterentwickelt. Subtile Eingriffe verleihen ihm eine klare, moderne Identität, die die neue innere Ordnung und Offenheit nach außen sichtbar macht.